27.02.2013, 14:41 Uhr

Was man über Mash wissen sollte...

Wie zeichnet sich ein gutes Mash aus und wodurch sind die hohen Preisunterschiede zwischen den Produkten zu erklären?

Leider ist die Bezeichnung Mash nicht standardisiert. Es gibt im Markt sehr viele unterschiedliche Futter mit der Bezeichnung Mash. Einige sind sicher eher Müslifutter und haben mit der diätetischen Wirkung eines klassischen Mash nur wenig gemeinsam. Häufig erklären sich hierdurch auch die erheblichen Preisunterschiede.

Leinsamen ist sicher der wichtigste und wertbestimmende Bestandteil eines guten Mash.
100 kg Leinsamen kosten heute gesackt in 25kg ca. 100,-€ bis 140,-€. 100 kg gequetschter Hafer dagegen kostet gesackt in 25 kg ca. 40,-€ bis 50,-€.

Reduziert man aus Kostengründen im Mash den Leinsamen von 30% auf 15% oder weniger kann das schnell eine Preisreduzierung von 2,50 € je 20kg Sack ausmachen. Natürlich verringert sich dadurch auch die positive Wirkung. 

Leinsamen weist einen hohen Anteil an Fett aus. Wichtiger sind jedoch die Schleimstoffe. Diese überziehen die Schleimhäute von Magen und Darm mit einem schützenden Film und wirken somit diätetisch. Der Anteil an Leinsamen in einem Mash sollte unserer Meinung nach um 30% sein um seine positive Wirkung zu entfalten.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Weizenkleie. Diese wirkt leicht abführend und ist in Kombination mit stopfenden Futtern sehr günstig zu bewerten. Weizenkleie und Leinsamen sollten ungefähr zu gleichen Teilen im Mash vorhanden sein.
Nach Möglichkeit (wegen der besseren Verdaulichkeit) Getreide verwenden, deren Stärke aufgeschlossen ist. Es muss kein Hafer sein, sondern können auch Gerstenflocken sein. Glaubersalz kann wegen der abführenden Wirkung eingesetzt werden. Es kann aber auch normales grobes Salz verwendet werden. Bei Darmstörungen, nach Wurmkuren, Appetitlosigkeit oder wenn Pferde einen matten Eindruck machen, wirkt Bierhefe sich positiv aus und sollte daher Bestandteil im guten Mash sein.

 

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