Übersicht

Torneo Energie Booster - NEU bei Torneo Hufpflege
Torneo Vollkornmüsli - neue Rezeptur Bewegung
Neues Futter - Torneo Balance Formen der Hufrehe
wichtige Fütterungsregeln Fütterung und Hufqualität
Tipps zur Gewöhnung an die Weidezeit Natürliche Hufpflege
Fütterung bei Sommerexzem Hufprobleme im Stall
Jahresplaner für Pferdeweiden Strahlfäule
Hufabszess
Kron- und Ballentritt
Torneo Energie Booster

Nach langer Entwicklungsphase bringt die onOvo GmbH ein neues Pferdefutter auf den Markt. Dieses Futter ist ein reines Extrudat und zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt (17 MJ/kg) aus. Der hohe Energiegehalt kommt zu einem großen Teil aus Leinsamen und Öl. Der Gesamtfettgehalt beträgt 15,2%.

Torneo Energie Booster bringt langfristige Energie und belastet den Stoffwechsel nicht so sehr wie stärkereiche Kraftfutter.
Da Torneo Energie Booster aus über 30 % Leinsamen besteht hat dieses Futter einen positiven Einfluss auf die Darmflora.

Besonders eignet sich Torneo Energie Booster im Hochleistungsbereich. Aber auch bei älteren Pferden, die Probleme haben ihr Gewicht zu halten, eignet sich dieses Futter hervorragend. Zusätzlich bietet dieses Futter eine sehr gute Möglichkeit die Pferde im Fellwechsel zu unterstützen.
Torneo Energie Booster ist ein Ergänzungsfuttermittel das zusätzlich zur normalen Ration gefüttert werden soll.

Je 100 kg Körpergewicht empfehlen wir Torneo Energie Booster mit 100g bis 200g am Tag einzusetzen.

Weitere Informationen zum Torneo Energie Booster erhalten Sie hier (bitte klicken).

 
Torneo Vollkornmüsli mit verbesserter Rezeptur

Unser bewährtes Torneo Vollkornmüsli zeichnet sich seit Jahren durch höchste Stärkeverdaulichkeit und eine sehr gute  Bekömmlichkeit bei unseren Pferden aus. Ergänzt wurde Torneo Vollkornmüsli jetzt mit exdrudierten Reis und in Rote Beete Saft getränkten, extrudierten Mais.

Neuere Erkenntnisse zeigen, das extrudierter Reis für Pferde eine hervorragende Energiequelle darstellt, die zum einen höchste Verdaulichkeit aufweist und zum anderen auch gerne bei Pferden eingesetzt wird, die zu Allergien neigen.

Extrudierter Mais in Kombination des Saftes der roten Beete stellen eine gute Energiequelle dar und unterstützen die Vitalität des Pferdes. Ergänzt wird Torneo Vollkornmüsli mit hochverdaulichen Ölen.

Der Einsatzbereiche von Torneo Vollkornmüsli:

  • im Hochleistungsbereich in Kombination mit Torneo Mineral

  • als Seniorenfutter für Pferde die körperlich stark abbauen

  • als Ergänzung zu Torneo Kompakt, Sport oder Zucht

  • zur Aufwertung Rationen in Reitställen, die als Basisfutter ein Pelletfutter anbieten

  • für Kunden die ein Müslifutter ohne Pelletanteil wünschen

  • zur Aufwertung von hofeigenen Getreide

Weitere Informationen zu Torneo Vollkornmüsli erhalten Sie hier (bitte klicken).

 
Torneo Balance

Unsere Pferde sind von Natur aus Rohfaserfresser. Das scheint ein Grund dafür zu sein, dass nicht alle Pferde mit kohlenhydratreichen Mischfuttern zurechtkommen. In den letzen Jahren haben bei unseren Pferden Krankheiten wie Sommerekzeme,  Hufrehe oder überhaupt stoffwechselbedingte Probleme stark zugenommen.

Besonders bei den so genannten Robustrasen scheint dieses zuzutreffen. Die Nachfrage nach einem speziellen Futter für diese Pferde bekommt somit eine immer stärker werdende Berechtigung. Auch Pferde, die im Sommer frisches Gras als Grundfutter bekommen, sollten ein kohlenhydratarmes Mischfutter als Ergänzung erhalten. Um eine Überversorgung vor allem bei Vitamin A und Vitamin D3 zu vermeiden, sollte dieses Futter zusätzlich in seinen Vitamingehalten reduziert sein.

Mit Torneo Balance haben wir ein Futter entwickelt, dass speziell auf die oben aufgeführten Problembereiche eingeht. Trotz seines hohen Fasergehaltes und des niedrigen Stärke- und Zuckergehaltes hat Torneo Balance durch den Einsatz von hochverdaulichen Ölen und Faserbestandteilen eine gute Energiedichte. Torneo Balance ist dadurch für den Verdauungstrakt der Pferde deutlich bekömmlicher als herkömmliche Mischfutter oder Getreide.

Torneo Balance ist gesackt in 25 kg erhältlich.  Weitere Informationen finden Sie hier.
 

 
Hufpflege
„Ohne Huf kein Pferd“ Diesen Satz haben wir alle schon gehört oder seine Bedeutung am eigenen Pferd bestätigt gesehen.

Gesunde Hufe und ein schönes Haarkleid sind noch immer eine wichtige Aussage zum Allgemeinzustand des Pferdes. Diesen Zustand gilt es zu fördern, durch Bewegung und Haltung, Fütterung und Pflege.

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Bewegung
Ein Pferd legt in freier Natur 3-15 km je Tag zurück. Die Strecken werden hauptsächlich im Schritt, vorwärts grasend bewältigt. Langsames dahinschreiten wiederum sorgt für eine optimale Durchblutung der Hufknorpel und der Huflederhaut und garantiert ein gutes Hornwachstum. Daraus folgt, dass Pferde die ständig in der Box oder im Paddock stehen, diese Strecken nicht zurücklegen können und ihre Durchblutung nicht optimal sein kann.

Das tägliche Training im Ausbildungsstall dauert ca. 30 Minuten, dabei werden 10–20 km zurückgelegt, allerdings in einer sehr kurzen Zeitspanne und hohem Tempo. Hier wird nur kurzzeitig die Durchblutung erhöht, manchmal kommt es sogar zu einer Überlastung, die sich in einer Belastungs- oder Marschrehe manifestiert.

Kann man sein Pferd in einem sauberen Offenstall mit Auslauf und Weidezugang stellen, hat man im Punkt Bewegung und Haltung schon bestens vorgesorgt, den Huf zu erhalten und zu stärken. Ist man auf einen Boxenstall angewiesen, so sollten tägl. 4 Std. Weidegang und Spazieren reiten zusätzlich zum Training erfolgen. Boxenhaltung und tägliches, ruhiges laufen an der Führmaschine ersetzen zumindest einen Teil der benötigten Bewegung unsere Pferde.

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Formen der Hufrehe

Belastungsrehe ist eine Minderdurchblutung infolge höheren Gewebedrucks auf das Gefäßsystem durch Vasokompression = Gefäßabschnürung.

Systemisch hormonelle Hufrehe ist die Folge erhöhter ACTH-Ausschüttung. Durch diese Stoffwechselstörung kommt es zu einer Gefäßverkrampfung, die wieder eine Minderdurchblutung verursacht. Es wird vermutet, das auch Kortisongaben hier Auslöser sind.

Die Marschrehe, auch traumatische Rehe genannt, ist eine Minderdurchblutung nach Gefäßzerreisungen bei ständiger Überstrapazierung auf unebenem hartem Untergrund oder durch Lederhautquetschungen bei fehlerhaftem Hufbeschlag.

Die systemische-toxische Hufrehe wird durch Bakterientoxine (primäre Endotoxine) aus vielen möglichen Körperregionen ausgelöst. Das kann durch Nachgeburtsverhaltung oder einer starken Aufgasung während einer Kolik geschehen. Eine starke Gasbildung ist ein sicheres Zeichen für eine starke Vermehrung der Darmbakterien (Verdopplung der Bakterien in 20 Minuten möglich). Diese starke Vermehrung führt zum Absinken des PH-Wertes im Dickdarm-Blinddarmbereich und dem massenhaften Absterben dieser Bakterien. Dieses tote, tierische Eiweiß und seine Zerfallsprodukte müssen über den Kreislauf ausgeschieden werden und verstopfen die feinen Kappilaren im Huf. Es kommt zum Infakt und zur Zusammenhangstrennung und Entzündung des Hufbeinträgers. (Hufbeinabsenkung, Rotation oder Durchbruch durch die Hufsohle)

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Fütterung und Hufqualität

Ein ausgewogene Fütterung mit ausreichend, gutem Heu, an die Arbeit angepasstem Kraftfutter (dünndarmverdaulich), gegebenenfalls Mineralfutter begünstigt ein schönes Haarkleid und einen gesunden Huf.

Besonders förderlich für Allgemeinzustand und Gesunderhaltung unserer Pferde ist Leinsamen, es gibt rötlichen, gelben und braunen Leinsamen. Alle weisen blausäurehaltige Glycoside auf (kaut man unbehandelten Leinsamen, entwickelt sich ein bitterer Geschmack, weil im feuchten Milieu aus dem blausäurehaltigen Linamarin, ein Glycoside, Blausäure abspalten wird). Damit die ansonsten positiven Wirkungen der Leinsamen nicht in Gegenteil verkehrt werden, muss der Leinsamen 10 Minuten gekocht werden.

Nach der thermischen Behandlung kommen die gesundheitsfördernden Stoffe zur Geltung. Schleimstoffe zum Schutz und zur Verbesserung aller Schleimhäute vom Maul bis zum Enddarm, schmieren der Gelenke und Knorpelbildend. Binden und neutralisieren von Abbauprodukten und Toxinen. Diese Verbesserung des Allgemeinzustandes lässt sich nach einiger Zeit auch an den Hufen ablesen. Da der Huf aber nur ca. 1 cm je Monat wächst, benötigt es seine Zeit.

Biotin und Zink, als Zufütterung hat  Erfolg, wenn ein Mangel herrscht und es lange genug gefüttert wird. Das sogenannte Mega-Dosierungskonzept heißt, hohe Biotin-Zink Gaben führen zu einer Speicherung im Körper und dies benötigt die schlechte Hornsubstanz und um sich zu verbessern, dabei muss 15-20 mg Biotin je Tag über 12-14 Monate gegeben werden. Danach ist das Biotin über mehrere Wochen langsam auszuschleichen.

Wie kommt es zu einem Biotinmangel, wo doch Pferde den Bedarf an Biotin eigentlich selber herstellen können? 

Es liegt bei diesen Pferden eine Störung der Darmflora vor, die Darmbakterien haben durch Fehler in der Fütterung, schlechte Haltungsbedingungen, Medikamente oder Parasiten die Fähigkeit verloren, genügend körpereigenes Biotin zu bilden. Auch die Bildung der B-Vitamine kann mit betroffen sein. Natürliche Biotinlieferanten sind frisches Gras, Mais (aufgeschlossen verfüttern), Hagebutten und Bierhefe, bei einer echten Mangelsituation reicht das jedoch nicht aus.

Grüne Mineralerde hat zum Hauptbestandteil Silicium (Kieselsäure) und ist wichtig für den Aufbau und Erhalt von Knochen, Horn, Haarkleid und Bindegewebe. Dieses altbewährte Naturheilmittel wirkt Übersäuerung des Körpers entgegen und besitzt nachweislich die Fähigkeit Gifte zu binden. Dadurch ist der Körper in der Lage, Gifte auszuscheiden. Über längere Zeit verfüttert, begünstigt es die Qualität der Hufe.

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Natürliche Hufpflege und äußere Einflüsse

Unter natürlicher Hufpflege ist zu verstehen, dass man dem Huf Substanzen zuführt, die die Natur auch dem Wildpferd bietet z.B. Wasser, Lehm, Moor.

Wasser: der Huf benötigt Feuchtigkeit, ob nun aus dem Wasserschlauch (10 Minuten) oder der feuchten Wiese. Ist der Sommer heiß, trocken und ohne Morgentau, kann man feuchtem Lehm, Moorpaste oder Leinsamenbrei nachhelfen. Ansonsten die Hufe für 10 Minuten in einen Eimer Wasser stellen oder in den nächsten Bach reiten. Dann erst die Hufe fetten, damit die Feuchtigkeit im Huf länger gehalten wird. Trockene Huf fetten, verhindert die Aufnahme von Feuchtigkeit, macht also nur Sinn, wenn es ohnehin zu feucht ist. 

Ein extrem nasser Sommer, triefnasse Wiesen über längere Zeit können den Huf zu sehr aufweichen und damit die Besiedelung durch Bakterien und Pilzen begünstigen. Umstellen an einen trockenen Standort ist unumgänglich, das würden unsere Pferde in Freiheit auch tun.

Zudem gibt es Huföle, die ätherischen Ölen mit bakterizide und fungizide Wirkungen enthalten.

Torneo Huföl mit ätherischen Ölen für gesundes Horn.

Für Barfuss-Pferde empfehlen wir den Torneo Hufhärter um die Lauffläche auszuhärten.

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Hufprobleme im Stall

Die Weiße Linie ist eine antimikrobielle Barriere für den Hufbeinträger, sollte das Horn durch zuviel Nässe, unsaubere Einstreu und Ammoniakdämpfe weich bis mehlig werden , kommt es zu Schäden am Hufbeinträger, Hornsäulen und hohlen Wänden.

Die Ursache dieser „White Line Disease“ ist das Wachstum von Bakterien und Pilzen, die sich in einem feucht-warmen Milieu besser entwickeln. Stallhygiene und Huföle mit pilz- und bakterienabwehrenden Zusätzen können abhelfen.

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Strahlfäule

Schlecht gereinigte Stallungen begünstigen Strahlfäule, aber auch matschige, kotige Ausläufe. Strahlfäule kann sich tief in die Strahlfurchen des Hufes  hineinfressen und zu starker Lahmheit und Unbrauchbarkeit führen. Die  Hufe müssen täglich ausgekratzt werden damit Sauerstoff hinkommt. Hufe frisch ausschneiden und mit Spezialmitteln von den Fäulnisbakterien  befreien. Fäulnisbakterien leben unter Sauerstoffabschluss, deshalb darf nicht zugeteert werden, dort entwickeln sich die Bakterien besonders gut weiter. Ein Wattebausch in den Strahlfurchen hält diese weiter offen und erleichtert den Sauerstoffaustausch. Es wird weiterbehandelt bis jeder faule Geruch verschwunden ist und die Furchen normale Form annehmen.

Wird Strahlfäule nicht sorgfältig behandelt, kann sich daraus Hufkrebs entwickeln.

Strahlfäule behandeln wir mit Torneo Strahl rein flüssig und mit der Torneo Huf- u. Pflegepaste (online-Shop).

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Hufbehandlung  Hufbehandlung  Hufbehandlung  Hufbehandlung  Hufbehandlung
Hufabszess

Durch eindringen von Bakterien in die Hornkapsel kommt es zur Infektion der Huflederhaut und zur Ansammlung von Eiter innerhalb des Hornschuhes. Da der Hornschuh gegen außen einen festen Abschluss bildet, entwickelt sich ein hoher Druck, der dem Pferd starke Schmerzen bereitet.

Ursachen: 

Nageldruck, die Nägel sind zu nah an der Lederhaut gesetzt oder es wurden zu dicke Nägel verwendet, diese quetschen das Horn und üben indirekten Druck aus.

Nagelstich und Nageltritt, direkte Verletzung der Lederhaut. (Nagel schnell entfernen, aber Stichkanal und Tiefe notieren, damit der Tierarzt die nötige Behandlung einleiten kann)

Eintreten spitzer Steinchen die das Horn durchdringen.

Symptome: 

starke Lahmheit, manchmal Fieber, starke Pulsation der Zehenaterie, angelaufenes Bein. Durch Druck mit der Hufzange meist starke Schmerzreaktion. Übersieht man einen Hufabszess, so kann dieser am Kronrand durchbrechen und heilt wesentlich schlechter ab.

Behandlung (sollte nur durch Fachleute erfolgen): 

Abszess öffnen, alles faule oder losgelöste Horn entfernen, desinfizieren und Hufverband anlegen. Alle 2-3 Tage wechseln bis die Wunde trocken ist.

Verletzung mit Huf- u. Pflegepaste und Strahlrein flüssig versorgen (online-Shop).

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Kron- und Ballentritt

Hier handelt es sich um eine Verletzung im Übergang Haut in die Hufkapsel. Sie sind sehr schmerzhaft und verursachen starke Lahmheiten. Dabei kann es zu einer Verletzung der hornproduzierenden Zellen kommen, hier bildet sich Narbenhorn und daraus können Hornspalten und Hornsäulen entstehen.

Behandlung: abgelöstes Horn entfernen, damit Wundsekrete gut ablaufen, desinfizieren und Hufverband anlegen.

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Wichtige Fütterungsregeln
  • zuerst immer Heu zu Speichelbildung füttern
  • Kraftfuttermenge: max. 2 kg je Fütterung
  • viele kleine Mahlzeiten - Pferde sind Dauerfresser
  • Vorsicht mit schlecht verdaulicher Stärke und frischem Gras
  • Schimmel im Futter schädigt die Leber und die Atmungsorgane
  • nach Stress (langer Ritt, Training, Transport, Geburt usw.) 2 Stunden kein Kraftfutter geben
  • staubige Futtermittel feucht verfüttern um Reizungen der Atemwege vermeiden
  • quellende Futter genügend einweichen

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Tipps zur Gewöhnung an die Weidezeit
  • zu Beginn kurze Fresszeiten: nur 15 bis 20 Minuten
  • langsam steigern: plus 10 Minuten je Tag
  • notfalls Fressregulator (auch bei Torneo erhältlich) aufziehen
  • Koliken, dicke Beine, Hufrehe und Durchfall treten besonders bei stark gedüngten und kleereichen Weiden auf!
  • Dicke Pferde und Pferde, die schon Hufrehe hatten, bitte immer nur mit dem Fressregulator auf die Weide stellen.

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Fütterung bei Sommerekzem

Hier finden Sie ein paar Tipps von uns zur Fütterung bei Sommerekzem. Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich bitte einfach bei uns.
  • Weide nur stundenweise (2 bis 4 Std.) 
  • Darauf achten das möglichst wenig Klee auf der Weide ist.
  • Weidezeit in die frühen Morgenstunden legen, da sind Insekten noch flugunfähig!
  • Keine stark gedüngten Weideflächen, hohe Nitratwerte verstärken Ekzem!
  • Fütterung: Energie- und Eiweißarm, viel Heu – wenig Kraftfutter.
  • Ausreichende Mineralstoffversorgung, proteingebundene Mineralstoffe von Zink und Kupfer. (Torneo Mineral)
  • Calcium – Überversorgung vermeiden, da sonst keine ausreichende Resorption von Kupfer, Zink und Selen gewährleistet ist.
  • Futtermittel ohne oder mit wenig Mühlennachprodukte verwenden (Torneo Vollkornmüsli), um eine gute Mineralstoffaufnahme zu gewährleisten.
  • Dünndarmverdauliche Kraftfutter einsetzen, um Darmflora zu entlasten.
  • Bei Veranlagung zu Übergewicht oder zu reichhaltiger Weide, Fresskorb ans Halfter anbringen, um Futteraufnahme zu verringern.

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TORNEO GRATULIERT!
Das Torneo-Team gratuliert unseren Kunden

ALEXANDER RIPPER, FAHRENBACH  und 

JÜRGEN PIEPER, HECHINGEN 

zum Sieg der Europameisterschaft in Italien in der Mannschaftswertung und

gleichzeitig Alexander Ripper zum Sieg in der Einzelwertung!

     
Torneo Mash
Was ist drin?
  • Torneo Mash enthält als wesendliche Bestandteile extrudierten Leinsamen, Weizenkleie, Salz und Bierhefe.

Wozu Torneo Mash?

  • Torneo Mash hat eine diätetische Wirkung auf die Darmflora. Vor allem die Schleimstoffe des Leinsamen überziehen die Magen- und Darmschleimhäute mit einem schützenden Film. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren wirkt sich positiv auf die Haut- und Fellbeschaffenheit aus. Die Bierhefe unterstützt die Darmflora und enthält wichtige Vitamine.

 

Warum extrudierter Leinsamen?

  • Im Leinsamen liegt die Blausäure in gebundener Form, dem sogenannten Glucosid vor. In feuchtwarmer Umgebung werden im Leinsamen vorhandene Enzyme aktiv und spalten das Glucosid (Linamarin) in Glucose, Aceton und Blausäure auf. Durch das Extrudieren wird, wie durch das Aufkochen, diese Enzym zerstört und dadurch die stoßweise Freisetzung der Blausäure im Magen und Darmtrakt verhindert. 

 

Wann Torneo Mash?

  • Als Vorbeuge von Koliken, nach schwerer Arbeit oder zur Rekonvaleszenz wird Torneo Mash mindestens über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen gefüttert.

 

Wieviel Mash?

  • Torneo Mash sollte 1:1 mit dem täglichen Kraftfutter ausgetauscht werden. Ein Kilogramm Torneo Mash sollte mit 1 Liter warmen Wasser aufgegossen werden und kann nach ca. 5 Minuten verfüttert werden.

 

Das Western Pferde Journal hat unsere Torneo Müslifutter (Torneo Müsli, Kräutermüsli und Vollkornmüsli) getestet. In der Ausgabe Mai/Juni 2002 können Sie folgenden Artikel lesen:
 

Im "Geschmackstest" wurden die drei Müslis 15 Pferden verschiedenster Rassen vorgelegt. Alle drei Sorten -  auch das mit der winterlichen Kräutermischung versetze Kräutermüsli - wurden anstandslos mit augenscheinlichem Genuss angenommen. 

Im darauffolgenden Dauertest der drei Futter an verschiedenen Pferden überzeugten alle durch die gute Akzeptanz, problemlose Verdauung vom ersten Tag an sowie den Zustand der Pferde hinsichtlich Aussehen und "Gemüt" während der Testphase (alle drei Besitzer entschlossen sich übrigens, Torneo weiter zu füttern). Auffallend war, dass die Torneo Müslis eine erheblich längere Fressdauer ( 1/3 länger im Vergleich zum am schnellsten gefressenen "Konkurrenzmüsli") hatten als andere, was uns besonders positiv auffiel, ist die Fressdauer doch ein Zeichen für gutes Kauen und Einspeicheln und Abschlucken in kleinen Mengen. Die Pferde haben dabei nicht zögerlich, sondern zügig, aber "konzentriert" gefressen.

Gutes Angebot 

Das Basis-Müsli (20 kg 11,70 €) und Kräuter-Müsli (20 kg 14,00 €) kommt vor allem dem Wunsch vieler Freizeitreiter nach einem hafer-freien Futter nach, geeignet sind beide Sorten für die mittlere Beanspruchung, dort decken sie den Bedarf optimal ab, so dass keine weiteren Zusätze gefüttert werden sollten.

Das Vollkorn-Müsli ohne Pelletanteil und ohne Mineralisierung (20 kg 14,00 €) ist eine feine Sache für alle, die "eigene" Zusätze einbringen wollen bzw. für wechselnde Beanspruchung der Vierbeiners, das Vitamine und Mineralien stets bedarfsgerecht beigefüttert werden können. Hier entsteht nämlich meist das große Problem bei Müsli - Komplettfutter: Pferde mit geringer Beanspruchung erhalten viel weniger als die angegebenen Mindestmengen und damit auch nicht ausreichend Vitamine/Mineralien. Beim Vollkornmüsli dosiert der Halter dann ein entsprechendes Mineralfutter passend zum Bedarf. Hier bietet Torneo ein schmackhaftes pelletiertes Pferdemineral, das problemlos angepasst werden kann.

Herr Wilhelm Otten war so freundlich, uns in einem kurzen Interview zusätzlich Rede und Antwort zu stehen. Hier lesen Sie, was die großen Pluspunkte der Müslifutter sind:

WPJ: Herr Otten, Ihre Müslis unterscheiden sich bewusst von den sog. "Strukturfuttern". Warum?

W.O.: Um die Stärkeverdaulichkeit zu erhöhen, setzen wir bei unseren Müslifuttern auf einen hohen Anteil an aufgeschlossenen (mikronisiertem) Getreide ein. Wir möchten dadurch eine höhere Energieverwertung und bessere Bekömmlichkeit (weniger Stärke im Dickdarmbereich) erreichen. Wir arbeiten nicht mit zusätzlicher Struktur, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass bei den Strukturfuttern mit sehr viel Melasse gearbeitet werden muss, um Entmischungen zu vermeiden. Dies bringt unserer Meinung nach mehr Nachteile als Vorteile. Melasse ist in vernünftigen Mengen in Ordnung aber bei zuviel Melasse kann es im Darmbereich zu Verpilzungen kommen. Allen unseren Müslifuttern wird daher nur wenig Melasse zugesetzt und zusätzlich Pflanzenöl eingemischt. Melasse setzen wir für die Schmackhaftigkeit, Reduzierung der Entmischung und Staubbindung ein, Öl vor allem als Energieträger und für ein schönes Fell. Durch die Kombination von Öl und Melasse benötigen wir nur ca. 2 % bis 3 % Melasse bei unseren Müslifuttern.

WPJ: Basis- und Kräutermüsli sind im Prinzip identisch bis auf die Beimischung von Kräutern und ätherischen Ölen im Kräutermüsli. Wozu dann noch das Basis-Müsli, sind Kräuter-Müslis nicht ohnehin gefragter?

W.O.: Unser Basis-Müsli ist weder mit Aromastoffen noch mit ätherischen Ölen ausgestattet. Da auch bei den Pferden immer mehr mit homöopathischen Medikamenten gearbeitet wird, würde der Einsatz oben genannter Produkte unter Umständen die Wirkung der homöopathischen Medikamente auf das Basis-Müsli zu gehen.

WPJ: Was zeichnet das Kräuter-Müsli aus?

W.O.: Das Kräutermüsli ist in der Zusammensetzung wie unser Basis-Müsli. Die Kräutermischung und ein Pfefferminzöl werden zusätzlich im Winter eingemischt. Manche Kunden wünschen sich einen stärkeren Geruch. Ich bin aber der Meinung, dass es für die empfindliche Nase der Pferde nicht gut ist, hier zu übertreiben. Im Sommer tauschen wir die Kräutermischung zur Unterstützung der Atemwege durch Knoblauch aus (u.a. um Hauptproblemen vorzubeugen, bzw. zum verstärkten Insektenschutz, Anm. d. Red.).

WPJ: Beide bereits erwähnten Müslis sind für Pferde mit mittlerer Beanspruchung ideal, was füttert der Reiter, der hohe Leistung von seinem Pferd abverlangt?

W.O.: Für leistungsbetonte Rationen haben wir zwei Produkte. Zum einem das mineralisierte Energiemüsli und zum anderen das Vollkornmüsli ohne Mineralstoffe. Das Energiemüsli hat ein sehr gutes Verhältnis zwischen Energie und Rohprotein und ist hoch vitaminisiert. Das Vollkornmüsli ist weder mit Mineralstoffen noch mit Spurenelementen oder Vitaminen ausgestattet. Der Vorteil liegt darin, dass die Gesamtration immer ohne Kompromisse zusammengestellt werden kann. Die Energie in der Ration kann ohne gleichzeitige Reduzierung oder Erhöhung von Zusatzstoffen verändert werden.

Quelle: Western Pferde Journal, Ausgabe Mai/Juni 2002; Text: Friederike Fritz

 

Kein Stacheldraht für Pferdeweide

Eine Stacheldrahteinzäunung für Pferdekoppeln ist - jedenfalls bei alleiniger Verwendung als Umzäunung - tierschutzwidrig, entschied das Oberverwaltungsgericht Weimar (Az.: 3 K0 700/99). Ein solcher Zaun entspricht nicht den Anforderungen an die verhaltensgerechte Unterbringung von Pferden und kann vom Amtsveterinär nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes untersagt werden. Die Verwendung von Glattdraht, Stacheldraht oder Knotengitterzäunen ist wegen der besonderen Verletzungsträchtigkeit für Pferde nur zu tolerieren, wenn solche Zäune in hinreichend großen Abstand durch einen weiteren, gut sichtbaren Innenzaun so gesichert sind, dass ein direkter Kontakt zwischen den Pferden und dem äußeren Zaun verhindert wird.

Quelle: Pferdebetrieb 2002.2  

Jahresplaner für Pferdeweiden
 

 

Jahresplaner für Pferdeweiden

Quelle: Pferdebetrieb 2002.2 zurück 

Leinsamen in der Pferdefütterung!


Was bringt Leinsamen für Vorteile?
Positive Aspekte von Leinsamen sind zum einen die hohen Schleimgehalte und zum anderen der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Die Schleimstoffe überziehen die Magen- und Darmschleimhäute mit einem schützenden Film. Die  ungesättigten Fettsäuren  wirken sich positiv auf  die Haut- und Fellbeschaffenheit aus.  

Welche Einsatzmengen sind zu empfehlen?
An Fohlen können 50 bis 80 g geschroteter ungekochter Leinsamen  und an ältere Pferde 150g je Tag verfüttert werden. Höhere Mengen sollen zur Verhinderung der stoßweißen Freisetzung von Blausäure 5 bis 10 Minuten gekocht werden. Zu beachten ist, dass der geschrotete Leinsamen wegen der hohen Oxidationsempfindlichkeit nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit aufweist.

Was ist dabei zu beachten?

Möglichst soll Leinsamen ausgewählt werden, der einen Blausäuregehalt von unter 100 mg/kg nicht überschreitet. Gute Leinsamen haben Gehalte um 50 mg/kg. Es soll auch Leinsamen geben, dessen Gehalte an Blausäure über 1000 mg/kg liegen. Futtermittelrechtlich gibt es eine Begrenzung von 250 mg/kg. Als toxische Dosis wird ein Wert von 4 mg/kg Körpergewicht angegeben. Blausäure verhindert in diesem Fall den Sauerstofftransport über das Blut. Dadurch kommt es zu einer „inneren Erstickung“.

Was geschieht durch das Aufkochen des Leinsamens?

Im Leinsamen liegt die Blausäure in gebundener Form, dem sogenannten Glucosid vor. In feuchtwarmer Umgebung werden durch im Leinsamen vorhandene Enzyme (Linase) aktiv und spalten das Glucosid (Linamarin) in Glucose, Aceton und Blausäure auf. Durch aufkochen wird dieses Enzym zerstört und dadurch die stoßweise Freisetzung der Blausäure im Magen und Darmtrakt verhindert.